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IZA Discussion Paper No. 5344
November 2010
Die Messung von Armut unter Berücksichtigung regional divergierender Lebenshaltungskosten und öffentlicher Leistungen
Tilman Hillringhaus, Andreas Peichl

Bislang beschränkt sich die Messung von Armut und Ungleichheit in der deutschen Armutsberichterstattung im Wesentlichen auf die Betrachtung des Nettoeinkommens. Ein solches Vorgehen vernachlässigt umfangreiche öffentliche Leistungen, die in Form von nichtmonetären Leistungen erbracht werden. Zudem impliziert es die Annahme deutschlandweit einheitlicher Lebenshaltungskosten. Eine gleichzeitige Erweiterung der Armuts- und Ungleichheitsmessung um den Wert öffentlicher Leistungen sowie regional divergierender Lebenshaltungskosten zeigt, dass die derzeitige Armutsberichterstattung die Armutsquote für Nord-, Ost- und Westdeutschland überschätzt, wohingegen eine Unterschätzung für den Süden der Republik erfolgt. Das Armutslückenverhältnis wird auf Ebene der Analyseregionen durch das aktuelle Vorgehen in der Regel überschätzt. Die Ungleichheit in der Einkommensverteilung stellt sich bei einer erweiterten Betrachtung weniger ungleich dar, als aufgrund des derzeitigen Vorgehens in der Armutsberichterstattung zu erwarten ist. Deutliche Unterschiede zwischen den Landesteilen bleiben bestehen, allerdings wirkt die Ungleichheit zwischen Osten und Westen bzw. Norden und Süden bei einer Erweiterung der Messweise um die oben genannten Kriterien weit weniger stark ausgeprägt als bislang allgemein angenommen.

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