We use cookies to provide you with the best possible website experience. This includes cookies that are necessary for the operation of the site, as well as cookies used for anonymous statistics, comfort settings, or displaying personalized content. You can decide which categories you want to allow. Please note that depending on your settings, some features of the website may not be available.

Cookie settings

These necessary cookies are required to enable the core functionality of the website. Opting out of these cookies is not possible.

cb-enable
This cookie stores the user's cookie consent status for the current domain. Expiry: 1 year.
laravel_session
Stores the session ID to recognize the user when the page reloads and to restore their login session. Expiry: 2 hours.
XSRF-TOKEN
Provides CSRF protection for forms. Expiry: 2 hours.
IZA Discussion Paper No. 7498
July 2013
Mit Neo-Korporatismus durch die Krise? Die Rolle des Sozialen Dialogs in Deutschland, Österreich und der Schweiz

published in: Zeitschrift für Sozialreform, 2013, 59 (3), 313-335

Dieser Artikel untersucht die Rolle der Sozialpartner bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise 2008/09 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Fallstudien zeigen, dass zu Beginn der Krise eine schnelle Reaktion der Politik auf das gemeinsame Handeln von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und Regierungen zurückzuführen ist. Eine zentrale Rolle kam dabei den Sozialpartnern jener Sektoren zu, die am stärksten von der Krise betroffenen waren. In der Schweiz und Österreich wurden vorhandene Verhandlungsstrukturen genutzt, während in Deutschland stärker informelle Kanäle genutzt wurden. Den Sozialpartnern gelang es dabei, ihre in den Jahren vor der Krise entwickelten sektoralen Strukturen wettbewerbsfähiger Produktion mit Hilfe staatlicher Unterstützung über die Krise hinweg zu stabilisieren. Darin drückt sich zunächst eine zeitlich und thematisch begrenzte Interessenkonvergenz von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Regierung aus, allerdings mit einem Potential für eine künftige Revitalisierung der Sozialpartnerschaft und neokorporatistischer Konzertierungen.

Kommunikation
Mark Fallak
mark.fallak@liser.lu
+352 585-855-526
World of Labour
Olga Nottmeyer
olga.nottmeyer@liser.lu
+352 585-855-501
Netzwerkkoordination
Christina Gathmann
christina.gathmann@liser.lu

Das IZA@LISER-Netzwerk ist eine weltweite Gemeinschaft für exzellente Forschung in der Arbeitsmarktökonomie und angrenzenden Fachgebieten. Nach dem Wechsel von Bonn wird das Netzwerk nun am Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) koordiniert.

Über das IZA@LISER Network
Contact
IZA Network (Current Site Operator):

Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER)
11, Porte des Sciences
Maison des Sciences Humaines
L-4366 Esch-sur-Alzette / Belval, Luxembourg

IZA Institute (In Liquidation):

Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH i. L.
Schaumburg-Lippe-Str. 5-9, 53113 Bonn. Germany
Phone: +49 228 3894-0 | Fax: +49 228 3894-510
E-Mail: info@iza.org | Web: www.iza.org
Represented by: Martin T. Clemens (Liquidator)