Historie des IZA
Forschung zur Zukunft der Arbeit
Gründung und Mission
Das IZA wurde 1998 von der Deutsche Post Stiftung in Bonn ins Leben gerufen. Ziel war es, eine unabhängige, international wettbewerbsfähige Forschungseinrichtung für Arbeitsökonomie zu schaffen, die wissenschaftliche Exzellenz mit praxisnaher Politikberatung verbindet.
Wachstum zum globalen Spitzeninstitut
Über die Jahre entwickelte sich das IZA von einem lokalen Forschungszentrum zu einem der weltweit bedeutendsten Netzwerke der Arbeitsmarktforschung. Mit über 2.000 assoziierten Fellows und Affiliates weltweit und einflussreichen Publikationsreihen (wie den IZA Discussion Papers) prägte es Debatten über Themen wie Arbeitsmarktreformen, Zuwanderung, demografischer Wandel und Digitalisierung.
Wissenschaftlicher Impact
Das Institut etablierte sich als neutrale, wissenschaftliche Instanz für nationale Ministerien und internationale Institutionen wie die EU-Kommission, die Weltbank und die OECD, um arbeitsmarktpolitische Maßnahmen datenbasiert zu evaluieren. Das vom IZA erstellte Online-Kompendium World of Labor fasst den aktuellen weltweiten Forschungsstand zu politikrelevanten Arbeitsmarkthemen prägnant zusammen.
Zukunft des IZA-Netzwerks
Nach der Entscheidung zur Schließung des lokalen Institutsstandorts in Bonn wird das globale IZA-Forschungsnetzwerk ab Januar 2026 vom LISER (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research) weitergeührt, um die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeit und den Austausch innerhalb der weltweiten Forschungsgemeinschaft langfristig zu sichern.