Arbeitsmarktinstitutionen

Das IZA-Forschungsteam „Arbeitsmarktinstitutionen“ nimmt eine international vergleichende Perspektive ein: Nationale Arbeitsmärkte sind ungeachtet der immer stärkeren wirtschaftlichen Verflechtung und des raschen technologischen Wandels nach wie vor sehr unterschiedlich gestaltet. Dies zeigt sich an institutionellen Strukturen, Rechtsvorschriften, Tarifvereinbarungen und landesspezifischen Reformpfaden ebenso wie in der Sozialpolitik und der unternehmerischen Praxis. Qualität und Quantität von Arbeitsplätzen hängen wesentlich von diesen Rahmenbedingungen ab

Vor dem Hintergrund dieser anhaltenden institutionellen Vielfalt stehen drei Leitfragen im Fokus unserer Forschung:

  • Wie wirken sich institutionelle Regelungen und Reformen auf Strukturen und Dynamik der Arbeitsmärkte aus?
  • Inwieweit lassen sich unterschiedliche institutionelle Trends mit den jeweiligen politischen Herausforderungen erklären, die durch Ungleichheit, strukturellen oder technologischen Wandel oder offene Grenzen entstehen?
  • Wie interagieren Arbeitsmarktinstitutionen auf verschiedenen Ebenen, insbesondere im Spannungsfeld zwischen supranationaler oder europäischer Regulierung und nationalen Arbeitsmarktstrukturen?

 

Kontakt

Prof. Dr. Werner Eichhorst (Teamleiter)