Arbeitsmarktfolgen von Covid-19 in der Digitalen Transformation

Projektpartner: Melanie Arntz (ZEW und Universität Heidelberg), Michael Böhm (Universität Bonn und IZA), Terry Gregory (IZA und ZEW), Florian Lehmer (IAB), Britta Matthes (IAB), Ulrich Zierahn (Universität Utrecht und ZEW)

Finanzierung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin

Laufzeit: 15.02.2021 – 14.02.2024

 

Ziel des Projekts ist es, ein besseres Verständnis für den Zusammenhang zwischen Digitalisierung und den Arbeitsmarkteffekten von Covid-19 zu gewinnen. Dazu wird das Projektteam eine Datenbasis entwickeln, die sowohl Informationen über die Investitionen der Betriebe in moderne Technologien (künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, etc.) als auch Informationen über die Beschäftigten dieser Betriebe aus administrativen Daten (z.B. Beschäftigungsstatus, Löhne, Bildung, etc.) enthält. Ausgangspunkt des Projekts ist die 2016 vor dem Covid-19-Schock durchgeführte repräsentative Betriebsbefragung von 2032 deutschen Dienstleistungs- und Produktionsbetrieben (IAB-ZEW Arbeitswert 4.0 Betriebsbefragung), die gemeinsam mit dem IZA um eine zweite Welle nach dem Covid-19-Schock erweitert werden soll. Dies wird es ermöglichen, Anpassungsprozesse in Betrieben als Folge von Technologieinvestitionen genauer zu untersuchen. Insbesondere wird es möglich sein, festzustellen, ob der Covid-19-Schock zu einer verstärkten Digitalisierung geführt hat bzw. wie sich eine beschleunigte Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt auswirkt und ob digitalisierte Betriebe widerstandsfähiger gegenüber solchen Krisen sind.