Klaus F. Zimmermann - Aktuelles

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05. November 2008:
Zimmermann zu US-Präsidentschaftswahlen aus transnationaler Sicht
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann erwartet, dass der gewählte amerikanische Präsident Barack Obama das Vertrauen in das globale Finanzsystem wiederherstellen kann. "Im Kern der gegenwärtigen internationalen Finanzkrise stehen fehlende Glaubwürdigkeit und mangelndes Vertrauen in das globale Finanzsystem", sagte Zimmermann am Wahlabend in Washington DC. "Barack Obama hat in seinem Wahlkampf ökonomische Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit bewiesen. Er kann wesentlich mithelfen, das Vertrauen in das marktwirtschaftliche System zurück zu gewinnen."

Der neue US-Präsident stehe jedoch vor unlösbaren Aufgaben. "Sein Ziel einer gerechteren Gesellschaft droht an den harten Realitäten der Finanzmarktkrise und ihren Folgen für das amerikanische Staatsbudget und die Konjunktur zu zerschellen", so Zimmermann. "Die Fähigkeit, Rat anzunehmen und dabei auch hoch qualifizierte Wissenschaftler einzubeziehen, zeichnet den künftigen Präsidenten allerdings aus." Von ihm seien unkonventionelle und undogmatische Initiativen zu erwarten. Er verfolge einen kooperativeren und pragmatischen Politikstil, der allerdings von Europa und insbesondere Deutschland größere Anstrengungen in sicherheitspolitischen Fragen abverlangen werde.

Im DIW-Wochenbericht kommentieren Amelie F. Constant und Klaus F. Zimmermann die Herausforderungen, vor denen der künftige US-Präsident stehen wird.
[Artikel im Volltext]


09. Oktober 2008:
Führende Ökonomen rufen zu schnellem Vorgehen in der globalen Finanzkrise auf
In einem weltweiten Appell vom 2. Oktober 2008 haben führende Ökonomen aus Europa und den USA, darunter IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann, die europäischen Staaten zu einem gemeinsamen Vorgehen in der Finanzmarktkrise aufgerufen. Die Krise sei noch beherrschbar - nur ein schnelles, europaweit koordiniertes Vorgehen könne aber verhindern, dass sie außer Kontrolle gerate. Die bisherigen rein nationalstaatlichen Aktionen seien völlig unzureichend.

Die Unterzeichner werfen den europäischen Nationalstaaten fehlenden politischen Willen vor, die Krise gemeinsam zu bekämpfen: "Das Problem ist nicht ein fehlendes Verständnis. Das Problem ist mangelnder politischer Wille", heißt es in dem Aufruf. Die führenden europäischen Politiker müssten unverzüglich zusammenkommen, um die Krise direkt anzugehen, bevor sie außer Kontrolle gerate. Die Schaffung gemeinsamer europäischer Regeln mit dem Ziel einer Rekapitalisierung des europäischen Bankensektors und einer harmonisierten Einlagensicherung stehe im Mittelpunkt möglicher Lösungsansätze.
Der vollständige Wortlaut des Aufrufs sowie die Liste der Erstunterzeichner sind hier online abrufbar.

Darüber hinaus wandte sich die Expertengruppe am 9. Oktober mit konkreten Handlungsempfehlungen an die Finanzminister der G7/8-Staaten:
Rescuing Our Jobs And Savings: What G7/8 Leaders Can Do To Solve The Global Credit Crisis


06. Oktober 2008:
Zimmermann stellt IZA-Gutachten vor: Arbeitslosenzahlen in Deutschland erstmals seit 1992 wieder unter 3 Millionen
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wird im Oktober 2008 erstmals seit 1992 wieder unter 3 Millionen sinken. Das geht aus einem am 6. Oktober veröffentlichten Gutachten des IZA im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hervor. Den IZA-Berechnungen zufolge wird die Arbeitslosigkeit in Westdeutschland unter 2 Millionen sinken, in Ostdeutschland auf weniger als 1 Million. Im Verlauf des Monats Oktober dürfte die Arbeitslosigkeit bundesweit auf 2,87 Millionen zurückgehen. "Das sind sehr ermutigende Nachrichten für den Arbeitsmarkt, die zeigen, wie erfolgreich die Arbeitsmarktreformen wirken. Jetzt geht es darum, bei den Reformen weiter Kurs zu halten, damit die Arbeitslosigkeit noch weiter sinken kann", so IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann anlässlich der Vorstellung des Gutachtens in Berlin.

Gutachten im Volltext (PDF): IZA Research Report No. 20


25. September 2008:
Zimmermann: Bluecard und Freizügigkeit müssen früher kommen
Anlässlich des EU-Innenministertreffens zur Zuwanderungspolitik im September 2008 unterstrich IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann die Notwendigkeit einer einheitlichen Regelung zur Einreise qualifizierter Fachkräfte aus Drittstaaten in die EU. "Die Bluecard zielt in die richtige Richtung und wäre ein wertvoller Schritt hin zu einer gemeinsamen europäischen Zuwanderungspolitik. Gleichzeitig muss jetzt schnell die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die mittel-und osteuropäischen EU-Staaten verwirklicht werden. Denn die Arbeitsmärkte der meisten westeuropäischen Staaten benötigen schon heute dringend Fachkräfte, um dem einsetzenden demographischen Schwund entgegen treten zu können. Wird dieser Bedarf nicht gezielt gedeckt, vergeben wir Chancen für Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsaufbau. Gerade Deutschland wäre gut beraten, die bisherigen Einschränkungen der Freizügigkeit für zuwanderungswillige Osteuropäer aufzugeben und aktiv um die 'besten Köpfe' zu werben – bevor sie sich für andere Zielländer entscheiden. Bei Freizügigkeit und Bluecard ist politischer Mut gefragt."


12. September 2008:
IZA-Direktor in hochkarätiges Beratergremium des Weltwirtschaftsforums berufen
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann ist in das "Global Agenda Council on Migration" des Weltwirtschaftsforums berufen worden. Das hochkarätig mit internationalen Experten auf dem Gebiet von Zuwanderung und Integration besetzte Gremium ist Teil eines größeren Netzwerks des Weltwirtschaftsforums, das sich den dringendsten Fragen der Menschheit im Zeitalter der Globalisierung widmet. Das Expertennetzwerk nimmt Einfluss auf die Agenda der internationalen Staatengemeinschaft, indem es die aktuellen globalen Herausforderungen definiert und priorisiert. Darüber hinaus ist es in beratender Funktion für das Weltwirtschaftsforum wie auch für nationale Regierungen und internationale Organisationen tätig.


21. August 2008:
Zimmermann begrüßt Integrationsbericht der NRW-Landesregierung
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann würdigte in einer ersten Stellungnahme den 1. Integrationsbericht der nordrhein-westfälischen Landesregierung "als ausgezeichnete Dokumentation der Stärken und Schwächen der Integrationspolitik" des Landes. "Es ist ein besonderes Verdienst des Berichts, dass er erstmals eine Differenzierung von eingebürgerten und nicht-eingebürgerten Ausländern vornimmt und zeigt, wie erfolgreich eingebürgerte Zuwanderer in unserem Land sind", so Zimmermann. Für die Zuwanderungs- und Integrationspolitik sei der NRW-Integrationsbericht ein klarer Fingerzeig: "Wir brauchen eine ökonomisch gesteuerte Zuwanderung, um Arbeitslosigkeit unter Zuwanderern zu reduzieren und Fachkräftemangel zu beheben. Wir brauchen eine kluge Einbürgerungspolitik, aber wir brauchen auch eine differenzierte Statistik, mit der der wirtschaftliche Nutzen der Zuwanderung noch besser belegt werden kann. Das Land NRW hat hier eine wichtige Vorreiterrolle übernommen."

Der Bericht ist online abrufbar: 1. Integrationsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen


17. April 2008:
IZA-Chef Zimmermann als Vorsitzender der ARGE-Institute bestätigt
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e.V. (ARGE) hat IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann auf ihrer Mitgliederversammlung am 17. April 2008 für weitere drei Jahre als Vorsitzenden bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden die IZA Fellows Thomas Straubhaar und Johann Eekhoff sowie die Ökonomen Ulrich Blum, Wolfgang Franz und Hans-Werner Sinn wiedergewählt. In der seit 1949 bestehenden ARGE sind derzeit neben den von Klaus F. Zimmermann geleiteten Instituten IZA und DIW Berlin weitere 28 Institutionen vertreten. "Angesichts der wieder steigenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen ist es wichtig, dass die Wirtschaftsforschungsinstitute gemeinsam für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik streiten. Dazu bietet die ARGE eine ausgezeichnete Plattform", sagte Zimmermann anlässlich seiner Bestätigung im Amt des ARGE-Vorsitzenden.


08. April 2008:
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann Mitglied der "Zukunftskommission NRW"
Im Mai 2008 nimmt die vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, eingesetzte "Zukunftskommission" offiziell ihre Arbeit auf. IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann zählt zu den insgesamt 23 Repräsentanten des gesellschaftlichen Lebens, die in dieses hochrangige Gremium berufen worden sind. Als unabhängige Instanz wird die Zukunftskommission die Landesregierung künftig perspektivisch zu Bildungs-, Forschungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beraten und dabei ein besonderes Augenmerk auf Fragen der Solidarität in einer älter werdenden Gesellschaft richten. Eine der ersten Aufgaben der Experten wird es sein, einen Bericht "Nordrhein-Westfalen 2025 – Innovation, Be­schäftigung, Lebensqualität" mit entsprechenden Empfehlungen zu erarbeiten. Die Landesregierung beabsichtigt, die Hinweise der unab­hängigen Zukunftskommission bereits im Jahr 2009 bei der weiteren Regierungsarbeit zu berücksichtigen und darüber hinaus im Rahmen eines jährlichen Kongresses aufzugreifen, der im europäischen Maßstab die Lebensbedingungen künftiger Gene­rationen in den Blick nehmen soll. IZA-Direktor Zimmermann wird die Aufgabe übernehmen, die Aktivitäten der Zukunftskommission zum Themengebiet "Wirtschaft und Arbeit" zu leiten.

Weitere Informationen zum Aufgabengebiet der Zukunftskommission und zu ihren Mitgliedern finden Sie in der Pressemitteilung der NRW-Staatskanzlei.


13. März 2008:
Aufruf führender deutscher Ökonomen: Beschäftigungschancen statt Mindestlohn!
In einem gemeinsamen Aufruf an die Politik warnen die Präsidenten und Direktoren führender deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute, darunter IZA-Chef Klaus F. Zimmermann, vor der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohns in Deutschland. Durch die Umsetzung der aktuellen Pläne des Bundesarbeitsministers würde der Weg in eine staatliche Lohnfestsetzung bereitet und das erfolgreiche System der marktwirtschaftlichen Ordnung in seinen Grundfesten beschädigt, so die Ökonomen. Der Mindestlohn würde nicht nur zu erheblichen Beschäftigungsverlusten führen, sondern sei zudem sozialpolitisch ineffizient und als Umverteilungsinstrument denkbar ungeeignet.

Der am 13. März 2008 im Handelsblatt veröffentlichte Aufruf ist hier im Volltext abrufbar.


12. März 2008:
IZA und Süssmuth-Kommission: Arbeitsmarktintegration ethnischer Minderheiten verbessern
IZA CEO und Direktor Klaus F. Zimmermann präsentierte am 12. März gemeinsam mit Frau Professor Rita Süssmuth (Präsidentin Deutscher Bundestag a.D.), Amelie Constant und Martin Kahanec (beide IZA) ein aktuelles Gutachten des IZA zur Arbeitsmarktintegration ethnischer Minderheiten in den EU-Staaten. Die Studie liefert auf Basis der verfügbaren empirischen Daten und eigener Befragungen erstmals einen Überblick über die Situation ethnischer Minderheiten in den alten und neuen EU-Staaten und war Ausgangspunkt des Berichts einer von Frau Süssmuth geleiteten "High Level Group of Experts" an die Europäische Kommission, in dem sich das Gremium nachdrücklich für verstärkte Integrationsanstrengungen ausspricht. Nach einer thematischen Einführung durch IZA-Wissenschaftler Martin Kahanec und der Präsentation der Empfehlungen der EU-Expertengruppe durch Rita Süssmuth standen die politischen Handlungsnotwendigkeiten im Mittelpunkt der Diskussion.

Lesen Sie dazu:
- IZA-Pressemitteilung vom 12. März 2008
- IZA-Studie über die soziale Eingliederung und Arbeitsmarktintegration ethnischer Minderheiten
- Bericht der Süssmuth-Kommission: "An Urgent Call for Better Inclusion"


11. Februar 2008:
Zimmermann ist Senior Editor von Applied Economics Quarterly
Seit Januar 2008 fungiert IZA-Chef Klaus F. Zimmermann als Senior Editor der renommierten internationalen Fachzeitschrift Applied Economics Quarterly, in der aktuelle Befunde der empirischen Wirtschaftsforschung mit besonderer Relevanz für die nationale und europäische Wirtschaftspolitik zur Veröffentlichung gelangen.


05. Februar 2008:
Zimmermann in Wissenschaftlichen Beirat des Landes NRW berufen
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann wurde von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in den Wissenschaftlichen Beirat des Landes Nordrhein-Westfalen berufen. Der Beirat hat die Aufgabe, die zukünftige Entwicklung des einwohnerstärksten deutschen Bundeslandes zu analysieren. Die Zusammensetzung des Gremiums wird multidisziplinär sein, wobei neben Wissenschaftlern auch erfahrene Praktiker mitwirken werden.


28. Januar 2008:
Zimmermann als Gastredner an der London School of Economics
Im Rahmen des German Symposiums 2008 der London School of Economics and Political Science hielt Prof. Zimmermann am 28. Januar 2008 in London einen Vortrag zum Thema "Reform Policy in Germany".


08. November 2007:
Mehr Zuwanderung aus Mittel- und Osteuropa
Eine aktuelle Studie von IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann und Karl Brenke (DIW Berlin) untersucht den Umfang der Zuwanderung aus den neuen mittel- und osteuropäischen Staaten nach Deutschland. Der Analyse zufolge sind die Zuzüge ungeachtet der von Deutschland bislang - im Gegensatz zur Mehrzahl der alten EU-Staaten - nicht verwirklichten Arbeitnehmer-Freizügigkeit deutlich gestiegen. Für die Jahre 2005 und 2006 ergibt sich ein positiver Wanderungssaldo aus Ein- und Auswanderung von gut 32.000 bzw. 56.000 Personen im erwerbsfähigen Alter, nach lediglich 9.000 in 2003. Getragen wird dieser Zuwachs zu etwa 80 Prozent von polnischen Immigranten.

Auf dem (Um-)Weg einer Arbeitserlaubnis für selbständige Tätigkeit wurden die Zuwanderungsbarrieren de facto unterlaufen - allerdings dürften höher qualifizierte Zuwanderungswillige anderen Zielländern den Vorrang gegeben haben. Die Tatsache, dass die zu verzeichnende Arbeitsmigration dennoch tendenziell zu positiven Arbeitsmarktergebnissen geführt hat, liefert einen Hinweis darauf, dass Deutschland schlecht beraten wäre, sich weiterhin selbst um die ökonomischen Vorteile zu bringen, die in einer beschleunigten Einführung voller Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den neuen EU-Staaten, aber auch in der Vorbereitung einer selektiven, bedarfsorientiert mit Quotierungen und Auswahlsystemen operierenden Zuwanderungspolitik gegenüber Drittstaaten liegen.

Die Studie liegt als "Wochenbericht Nr. 44/2007" des DIW Berlin vor.


16. Mai 2007:
Zimmermann hielt Vorträge in Nikosia und London
Auf Einladung der Cyprus Economic Society, der University of Cyprus und der Bank of Cyprus hielt IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann am 13. April 2007 in der zypriotischen Zentralbank in Nikosia die diesjährige Cyprus Economic Society Annual Lecture in Economics. Thema der öffentlichen Vorlesung (national public lecture), die einmal jährlich von Ökonomen mit hohem internationalen Renommee vorgetragen wird, war "Ethnische Identität von Migranten und ihre Auswirkungen auf wirtschaftliche Aktivität" (als IZA DP No. 3056 erschienen).

Im Rahmen eines Workshops des LoWER-Netzwerks (European Low-Wage Employment Research Network) zum Thema Migration, der vom 20.-21. April 2007 im Centre for Economic Performance (CEP) der London School of Economics stattfand, hielt Zimmermann am 21. April 2007 die Keynote Speech mit Titel "Migration Potential and Its Labour Market Impact After EU Enlargement: A Review".

Auf Einladung der Anglo German Foundation hielt Zimmermann am 16. Mai 2007 in London im Rahmen der Lecture Series "Fit for the Future: Policies for Sustainable Growth in Europe" einen Vortrag zum Thema "Germany's economic priorities during the EU and G8 presidencies: Challenges and Perspectives".


02. Januar 2007:
IZA-Direktor Zimmermann in Peking zum Honorarprofessor der Renmin University ernannt
Im Rahmen einer Festveranstaltung in Peking ernannte die dortige Renmin University of China IZA Research Fellow Richard Freeman (Harvard University) und IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann am 20. Dezember 2006 gemeinsam zu Honorarprofessoren. Mit dieser Auszeichnung wurden die herausragenden Leistungen beider Wissenschaftler auf dem Gebiet der Arbeitsökonomie gewürdigt. Zahlreiche chinesische Arbeitsmarktforscher und Regierungsvertreter waren bei der Zeremonie anwesend, die vom Vorsitzenden des Fakultätsrats der Renmin University, Tianquan Cheng, vorgenommen wurde. In seiner Laudatio hob Xiangquan Zeng als Dekan der Renmin University School of Labor Relations & Human Resources und Direktor des China Institute for Employment Research (CIER) die besonderen Verdienste Freemans und Zimmermanns hervor.


18. September 2006:
Zimmermann kritisiert mangelhafte Vorbereitung auf demographischen Wandel
Vor dem 60. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag referierte IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann am 18. September zu "Demographie, Migration und unternehmerische Personalplanung". Ein aktueller Bericht der "Börsen-Zeitung" fasst wesentliche Aussagen des Vortrags zusammen. Mit freundlicher Genehmigung der Börsen-Zeitung geben wir diesen Bericht hier im vollen Wortlaut wieder [weitere Berichte der Börsen-Zeitung zum Betriebswirtschafter-Tag].


02. Januar 2006:
Buchneuerscheinung: Deutschland - was nun? Reformen für Wirtschaft und Gesellschaft
Ende 2005 schwankt Deutschland zwischen Reformaufbruch und Reformmüdigkeit. Die begonnenen Modernisierungen von Wirtschaft und Sozialstaat greifen nur langsam. Die Vorbehalte gegen eine konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen Weges sind ebenso groß wie die Herausforderungen, vor denen Politik und Gesellschaft in den nächsten Jahren stehen. Föderalismus, Arbeitsmarkt, Haushaltssanierung und Besteuerung, Gesundheit, Rente und Generationengerechtigkeit, Bildung und Forschung sowie Familienpolitik sind einige der zentralen Aufgabenstellungen.

Mit Blick auf die großen Herausforderungen für die neue Regierungskoalition hat IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann ein hochkarätiges Autorenteam versammelt, das zu diesen und weiteren Reformthemen unbequem, aber konstruktiv Stellung bezieht. Als ausgewiesene Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet haben die beteiligten Ökonomen insgesamt zwanzig, mitunter bewusst provokant formulierte Beiträge zu den elementaren Zukunftsaufgaben unseres Landes beigesteuert. So ist ein sehr facettenreicher Band entstanden, der unmissverständlich Stellung bezieht zu den wichtigsten ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit.

[weitere Informationen]


02. September 2005:
Zimmermann stellt Wahl-Check 2005 vor
In seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann ein vom DIW gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) erstelltes Gutachten vorgestellt, in dem die Wahlprogramme der deutschen Parteien bezüglich der Politikfelder Arbeitsmarkt, Steuern, Rentenversicherung und Krankenversicherung analysiert und anhand von Schulnoten bewertet werden.
[Lesen Sie mehr]


18. August 2005:
IZA-Direktor Zimmermann zur Erhöhung des Renteneintrittsalters
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann hat sich in einem Interview mit den "Lübecker Nachrichten" unter anderem für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ausgesprochen. Unter dem Schlagwort "Rente mit 70" ist dieser Vorschlag in die öffentliche Diskussion eingebracht worden und hat eine heftige Debatte ausgelöst. Im folgenden finden Sie den vollständigen Wortlaut des Interviews mit Klaus F. Zimmermann sowie weitere Pressebeiträge zum Thema.

- Leserbrief in Tagesspiegel online (21. August 2005)
- Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung (18. August 2005)
- Interview im Bonner General-Anzeiger (13. August 2005)
- Interview in den Lübecker Nachrichten [PDF] (10. August 2005)


11. Mai 2005:
IZA-Direktor Zimmermann im Ökonomen-Ranking vorn
In einem kürzlich vom Handelsblatt veröffentlichten Ranking deutscher Wirtschaftswissenschaftler erreicht IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann (zugleich Präsident des DIW Berlin), als einziger Ökonom in beiden Kategorien einen Platz unter den Top 10. Während er unter den führenden Forschern - gemessen an der Häufigkeit, in der ihre Publikationen während der letzten zehn Jahre in führenden Fachzeitschriften zitiert wurden - Platz fünf belegt, rangiert er auf dem Gebiet der Medienpräsenz sogar an vierter Stelle.

Nur drei weitere Ökonomen schaffen in beiden Kategorien den Sprung in die Top 25. Diesen offenkundigen Dualismus zwischen Forschern und Kommunikatoren hält Zimmermann für ein entscheidendes Manko der deutschen Forschungslandschaft: "Im Normalfall sollte ein Ökonom, der als Politikberater tätig ist, auch in der Forschung etwas zu sagen haben." Umgekehrt seien in Deutschland - anders als etwa in den USA - "viele Spitzenökonomen noch zu wenig bereit, sich auf das Spiel mit den Medien einzulassen. Doch nur so kann Wissenschaft wichtige Impulse aus der Politikberatung erhalten und die Politikberatung wissenschaftlich fundiert sein."

Das IZA sieht sich durch das Ergebnis des Rankings in seiner Strategie bestätigt, neben erstklassiger wissenschaftlicher Forschung gleichermaßen gezielt Beratungsaufgaben wahrzunehmen. Auch die Wahl des Standorts Bonn war nach Einschätzung des Handelsblatts eine weise Entscheidung: Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Bonner Universität zählt bundesweit zu den produktivsten Fakultäten. Darüber hinaus gilt die Bonn Graduate School of Economics (BGSE), mit der das IZA eng kooperiert, als Vorreiter bei der Graduiertenförderung. Gerade in diesem Bereich müsse angesetzt werden, um die deutsche Wirtschaftswissenschaft im internationalen Vergleich weiter nach vorn zu bringen.

[Lesen Sie die Online-Version des Handelsblatt-Artikels]
Zum Download (PDF): Forscherranking | Medienpräsenzranking | Fakultätenranking | Artikel zu Klaus F. Zimmermann


11. März 2005:
Gemeinsamer Aufruf von Institutsleitern: Drei Punkte für mehr Wachstum
IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann hat sich am 11. März 2005 gemeinsam mit dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW Köln), Michael Hüther, und dem Präsidenten des HWWA-Instituts für Wirtschaftsforschung Hamburg (HWWA), Thomas Straubhaar, in einem Reformaufruf an die Politik gewandt. In dem Papier schlagen die Institutsleiter die Umsetzung eines Drei-Punkte-Sofortprogramms zur Belebung des deutschen Arbeitsmarkts vor:

1. Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags und Abschaffungs des Solidaritätszuschlags bei gleichzeitiger Erhöhung der Mehrwertsteuer.
2. Breitere Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen zur Befristung von Arbeitsverträgen und mittelfristige Entscheidung über die Ersetzung des Kündigungsschutzes durch Abfindungsregelungen.
3. Entbürokratisierung der Vorschriften zur Nutzung von Zukunftstechnologien und anderer beschäftigungshemmender Bestimmungen (Antidiskriminierungsgesetz).

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung und den Aufruf im Volltext (PDF).


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