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IZA Prize Comittee 2009

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Die große Bedeutung des IZA Prize in Labor Economics drückt sich in der hochkarätigen Besetzung des IZA Prize Committee aus, dem mit George Akerlof (University of California, Berkeley), Gary Becker (University of Chicago), James Heckman (University of Chicago) und Joseph Stiglitz (Columbia University) bereits vier Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften angehört haben. Die Moderation des Auswahlverfahrens übernimmt IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann. Die Mitglieder des IZA Prize Committee nehmen weder selbst an dem regulären Nominierungsverfahren teil, noch können sie von den IZA Research Fellows für diese Auszeichnung nominiert werden.
 

Aktuelle Mitglieder

George A. Akerlof ist Wirtschaftsprofessor an der University of California, Berkeley. Bekannt ist er nicht zuletzt für seine interdisziplinären Arbeiten, in denen er soziologische, psychologische oder auch anthropologische Erkenntnisse zur Erklärung wirtschaftlicher Phänomene heranzog. Seine Forschungsschwerpunkte beinhalten Makroökonomie, Armut, Familie, Kriminalität, Diskriminierung, Geldpolitik und Deutsche Wiedervereinigung. Für seine Analyse der Märkte mit asymmetrischer Information erhielt er 2001 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften zusammen mit Joseph Stiglitz.
Richard Portes ist Wirtschaftsprofessor an der London Business School. Darüber hinaus ist er Gründer und Präsident des Centre for Economic Policy Research (CEPR), Directeur d'Etudes an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Generalsekretär der Royal Economic Society und Vorstandsvorsitzender der Fachzeitschrift Economic Policy. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen internationale Makroökonomie, internationale Finanzen sowie Europäische Integration.
Marco Caliendo ist seit Februar 2009 Forschungsdirektor des IZA. Nach seiner Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt war er zwei Jahre am DIW Berlin tätig. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen die Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, Selbständigkeit/Entrepreneurship, der Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften auf ökonomische Ergebnisse, sowie angewandte Mikroökonometrie.
Jan Svejnar is Professor für Wirtschafts- und Staatswissenschaften sowie Direktor des International Policy Center an der University of Michigan. Darüber hinaus ist er Aufsichtsratsvorsitzender des Prager Forschungsinstituts CERGE-EI. Svejnar war 2008 Präsidentschaftskandidat der Tschechischen Republik. Zu seinen Forschungschwerpunkten zählen Arbeitsmarktfragen insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Klaus F. Zimmermann ist IZA-Direktor und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Er ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Bonn, Honorarprofessor für Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin und der Renmin University of Peking sowie Herausgeber des Journal of Population Economics. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Arbeitsökonomie, Bevölkerungsökonomie, Migration, Industrieökonomie und Ökonometrie.
 

Ehemalige Mitglieder

Gary S. Becker ist Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Soziologie der University of Chicago. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte beinhalten die Themen Gewohnheit und Sucht, Präferenzbildung, Humankapital sowie Bevölkerungswachstum. Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gewann er 1992 für seine Ausdehnung der mikroökonomischen Theorie auf einen weiten Bereich menschlichen Verhaltens und menschlicher Zusammenarbeit. Er gehörte dem IZA Prize Committee von 2002 bis 2004 an.
Armin Falk ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Bonn und IZA-Programmdirektor für Verhaltens- und Personalökonomie. Von 2003 bis 2007 war er am IZA als Forschungsdirektor tätig. Darüber hinaus leitet er das Bonner Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung und lehrt als Gastdozent an der Central European University (CEU) in Budapest. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Verhaltens- und Personalökonomie. Er gehörte dem IZA Prize Committee von 2004 bis 2007 an.
James J. Heckman ist Wirtschaftsprofessor an der University of Chicago. Seine jüngsten Arbeiten beschäftigen sich unter anderem mit sozialpolitischen Maßnahmen, ökonometrischen Modellen, Arbeitsmarktökonomie sowie alternativen Modellen zur Einkommensverteilung. Er erhielt den Nobelpreis 2000 in Wirtschaftswissenschaften für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse selektiver Stichproben. Er gehörte dem IZA Prize Committee 2002 und 2003 an.
Gerard A. Pfann Professor für Ökonometrie und Management an der Universität Maastricht und war von September 2001 bis Juli 2003 IZA-Forschungsdirektor. Darüber hinaus ist er Gründer und Direktor des Business Investment Research Center (BIRC) an der Universität Maastricht. Seine Forschungsinteressen beinhalten empirische Ökonometrie in der Arbeitsökonomie, Investitionsentscheidungen, Personalmanagement und Industrieökonomie. Er gehörte dem IZA Prize Committee 2002 und 2003 an.
Dennis J. Snower ist Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Bereits seit April 1998 ist er Research Fellow des IZA, für das er bis 2004 das Forschungsprogramm "Wohlfahrtsstaat und Arbeitsmarkt" leitete. Darüber hinaus ist er seit 1993 Fellow der Royal Society of Arts. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Arbeitsmarktfragen wie Lohnbildung, natürliche Arbeitslosenquote und Beschäftigungspolitik. Er gehörte dem IZA Prize Committee 2008 an.
Joseph E. Stiglitz ist Professor an der Columbia University, New York. Von 1997 bis 2000 war er Chefökonom der Weltbank und erhielt 2001 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften (zusammen mit George Akerlof). Stiglitz ist Mitbegründer der "Informationsökonomie" als Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften und lieferte wichtige Forschungsbeiträge auf den Gebieten der Makroökonomie, Geldtheorie, Entwicklungsökonomie, Finanztheorie und Industrieökonomie sowie zur Wohlfahrtsökonomie und zur Einkommens- und Wohlstandsverteilung. Er gehörte dem IZA Prize Committee von 2005 bis 2007 an.
 

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