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IZA Prize in Labor Economics

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IZA Prize 2011 geht an die US-Ökonomen George Borjas und Barry Chiswick

Der mit 50.000 Euro dotierte IZA-Preis für Arbeitsmarktforschung geht in diesem Jahr an die US-amerikanischen Ökonomen George J. Borjas (Harvard University) and Barry R. Chiswick (George Washington University). Sie erhalten die Auszeichnung für ihre Pionierarbeiten zur Erforschung der ökonomischen Wirkungsmechanismen von Zuwanderung und Integration. In ihren Studien zeigen sie die zentralen Voraussetzungen für den Integrationserfolg von Zuwanderern und seine Geschwindigkeit auf. Sie bestehen neben persönlichen Merkmalen wie Qualifikation und Sprachkompetenz auch in der Übertragbarkeit von Erfahrungen und den politischen Rahmenbedingungen im Aufnahmeland. Eine aktive Integrationspolitik, die auf einer Auswahl von Zuwanderern mit relevanten Merkmalen für den Arbeitsmarkt aufbaut und deren Qualifikationen von Anfang an zur Geltung bringt, zählt zu den entscheidenden Faktoren für den Integrationserfolg.
Der IZA-Preis 2011 wird am 25. August in Oslo verliehen [Programm der Veranstaltung].

Lesen Sie dazu:
IZA-Pressemitteilung vom 20. Juli 2011 | Preisbegründung (englisch)
G. Borjas | B. Chiswick
 

Über den IZA Prize

Die außerordentliche Bedeutung arbeitsökonomischer Fragestellungen für die Bewältigung der Anpassungsprozesse auf den internationalen Arbeitsmärkten hat das Institut zur Zukunft der Arbeit dazu veranlasst, mit großzügiger Unterstützung der Deutschen Post-Stiftung den "IZA Prize in Labor Economics" ins Leben zu rufen. Dieser Preis wird jährlich in Anerkennung besonderer wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitsökonomie verliehen und soll einen Anreiz zu weiteren Forschungsarbeiten liefern, die sich den drängenden Fragen der Arbeitsmarktpolitik widmen. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wird der IZA Prize in Labor Economics jeweils im Herbst überreicht. Erstmalig fand die Preisverleihung im November 2002 statt. Lesen Sie mehr über die bisherigen Preisträger.

Das IZA verfügt über ein dichtes Netzwerk von über 750 renommierten internationalen Research Fellows. Aus diesem Kreis einflussreicher Ökonomen können Nominierungsvorschläge eingereicht werden. Die Entscheidung obliegt dem IZA Prize Committee, dem sowohl herausragende internationale Arbeitsökonomen als auch Repräsentanten des IZA angehören.

Das IZA unterstreicht mit der Auslobung des IZA Prize in Labor Economics die zentrale Rolle der Arbeitsmarktforschung für eine aussichtsreiche "Zukunft der Arbeit".

Adresse für weitere Informationen: prize@iza.org
 

IZA Prize Book Series

Alle Preisträger erklären sich bereit, innerhalb der eigens für diesen Zweck aufgelegten IZA Prize Book Series, die das IZA in Kooperation mit dem renommierten Verlagshaus Oxford University Press publiziert, einen Band mit ihren zentralen Forschungsergebnissen vorzulegen. Als Mitherausgeber fungieren IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann und weitere Mitarbeiter des IZA.

Bereits in der Reihe erschienen bzw. in Kürze verfügbar sind folgende Bände:

MINCER: The Founding Father of Modern Labor Economics
EASTERLIN: Happiness, Growth, and the Life Cycle
MORTENSEN/PISSARIDES: Job Matching, Wage Dispersion, and Unemployment
LAYARD/NICKELL: Combatting Unemployment
LAZEAR: Inside the Firm: Contributions to Personnel Economics
CARD/KRUEGER: Wages, School Quality, and Employment Demand

[weitere Informationen]
IZA-Direktor Zimmermann und Preisträger Easterlin
bei der Buchpräsentation in Denver, Colorado
 

© IZA  Impressum  Letzte Aktualisierung: 03.04.2012  webmaster@iza.org    |   Print View