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IZA Prize in Labor Economics
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Über den IZA Prize |
Die außerordentliche Bedeutung arbeitsökonomischer Fragestellungen für die Bewältigung der Anpassungsprozesse auf den internationalen Arbeitsmärkten hat das Institut zur Zukunft der Arbeit dazu veranlasst, mit großzügiger Unterstützung der Deutschen Post-Stiftung den "IZA Prize in Labor Economics" ins Leben zu rufen. Dieser Preis wird jährlich in Anerkennung besonderer wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitsökonomie verliehen und soll einen Anreiz zu weiteren Forschungsarbeiten liefern, die sich den drängenden Fragen der Arbeitsmarktpolitik widmen. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung, die in der Regel im Herbst in Berlin stattfindet, wird der IZA Prize in Labor Economics offiziell überreicht. Erstmalig fand die Preisverleihung im November 2002 statt. Lesen Sie mehr über die bisherigen Preisträger.
Das IZA verfügt über ein dichtes Netzwerk von über 700 renommierten internationalen Research Fellows. Aus diesem Kreis einflussreicher Ökonomen können Nominierungsvorschläge eingereicht werden. Die Entscheidung obliegt dem IZA Prize Committee, dem sowohl herausragende internationale Arbeitsökonomen als auch Repräsentanten des IZA angehören.
Das IZA unterstreicht mit der Auslobung des IZA Prize in Labor Economics die zentrale Rolle der Arbeitsmarktforschung für eine aussichtsreiche "Zukunft der Arbeit".
Adresse für weitere Informationen: prize@iza.org |
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IZA Prize 2007 an Richard Freeman überreicht |
Der diesjährige Preis für Arbeitsökonomie des IZA wird an die britischen Wirtschaftswissenschaftler Richard Layard und Stephen J. Nickell verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt das IZA die herausragenden Leistungen beider Forscher bei der Analyse der Arbeitslosigkeit in Europa. Ihren Untersuchungen zufolge führt beispielsweise ein großzügiges Niveau sozialstaatlicher Transferleistungen nicht zu mehr Arbeitslosigkeit, wenn die Arbeitsvermittlung zugleich strikt dem Grundsatz des Förderns und Forderns folgt. Mit ihren Studien zu dieser Thematik haben Layard und Nickell die Arbeitsmarktreformen der jüngeren Vergangenheit maßgeblich beeinflusst. Lord Richard Layard ist emeritierter Professor der London School of Economics und Mitglied des britischen Oberhauses. Stephen Nickell leitet das Nuffield College an der Universität Oxford und war langjähriges Mitglied des finanzpolitischen Beirates der Bank of England. Die Preisverleihung findet im Rahmen der 10-Jahresfeier des IZA am 1. Dezember auf dem Petersberg bei Bonn statt.
Weitere Informationen: IZA-Pressemitteilung | Preisbegründung im Volltext |
 | | R. Layard | S. Nickell |
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Erster Band der IZA Prize Book Series würdigt das Lebenswerk Jacob Mincers |
Das erste Buch in der IZA Prize Book Series ist Anfang 2007 erschienen und würdigt das Lebenswerk eines der bedeutendsten Pioniere der Arbeitsökonomie: Jacob Mincer. Der im Jahr 2006 verstorbene Wirtschaftswissenschaftler zählt zu den einflussreichsten Ökonomen der Gegenwart und erhielt 2002 den ersten IZA Prize in Labor Economics.
Mit dieser Auszeichnung würdigt das IZA herausragende Verdienste um die praxisnahe Erforschung der Arbeitsmärkte und den methodischen Fortschritt der Arbeitsökonomie. Alle Preisträger erklären sich in diesem Zusammenhang dankenswerterweise bereit, innerhalb der eigens für diesen Zweck aufgelegten IZA Prize Book Series einen Band mit ihren zentralen Forschungsergebnissen vorzulegen.
Der jetzt vorgelegte erste Band der IZA Prize Book Series, die das IZA in Kooperation mit dem renommierten Verlagshaus Oxford University Press publiziert, liefert die erste umfassende Würdigung des Lebenswerkes von Jacob Mincer. Als Autor konnte das IZA den portugiesischen Wirtschaftswissenschaftler und Mincer-Kenner Pedro Teixeira gewinnen. Jacob Mincer stand ihm trotz seiner angegriffenen Gesundheit wiederholt für Gespräche zur Verfügung. Entstanden ist auf diese Weise ein Werk, das seinesgleichen sucht. Es schildert das breite Schaffen Mincers und die von ihm voran getriebene Genese des heute fest etablierten Rüstzeugs der Arbeitsökonomie.Pedro N. Teixeira:
Jacob Mincer: The Founding Father of Modern Labor Economics
Oxford University Press, 2007; ISBN 978-3-540-69381-0 [Inhaltsverzeichnis] |
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