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Wichtige Updates: |
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Das IZA spricht sich angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise für die Ausgabe von Weiterbildungsgutscheinen an alle Arbeitnehmer im Alter von über 45 Jahren aus. Gleichzeitig appelliert das IZA an die Wirtschaft, sich auf breiter Front für Public-Private Partnerships auf dem Gebiet der Weiterbildung zur Verfügung zu stellen und so einen substanziellen Beitrag zu einem flächendeckend attraktivem und bedarfsgerechten Angebot zu leisten. "Im Gegensatz zu finanziell riskanten und im Zweifel nur kurzfristig wirksamen Konjunkturprogrammen sind Maßnahmen auf diesem Gebiet eine sinnvollere und nachhaltigere Zukunftsinvestition", so IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann.
Lesen Sie dazu die IZA-Pressemitteilung vom 18.12.2008.
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Zwischen Januar 2003 und August 2006 nutzten mehr als eine Million gründungswillige Arbeitslose den Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) oder das Überbrückungsgeld, um den Schritt in die Selbständigkeit zu verwirklichen. Die langfristigen Effekte beider Förderinstrumente bewertet eine aktuelle als IZA Discussion Paper veröffentlichte Studie. Die positive Bilanz: Fünf Jahre nach Gründung sind noch nahezu 50-60% der ehemaligen Ich-AG-Gründer und zwischen 53-67% der mit Überbrückungsgeld Geförderten in Voll- oder Teilzeit selbständig tätig. Die Teilnehmer weisen zudem höhere Beschäftigungsquoten auf als eine vergleichbare Gruppe nicht-geförderter Arbeitsloser und erzielen zum Teil deutlich höhere Einkommen. Hinsichtlich der Integration in den ersten Arbeitsmarkt können beide Programme demnach als effektiv angesehen werden. Auch die Beschäftigungseffekte sind für das Überbrückungsgeld relativ hoch: Auf 100.000 Förderungen entfallen zusätzlich geschaffene Arbeitsplätze im Umfang von rund 80.000 Vollzeitstellen.
Lesen Sie dazu:
- IZA-Pressemitteilung vom 11. Dezember 2008
- Studie im Volltext: IZA DP No. 3880Marco Caliendo, Steffen Künn, Frank Wießner, Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit: Eine Bilanz nach fünf Jahren. IZA DP No. 3880, December 2008.
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| A. Falk |
Für seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Verhaltensökonomie erhält IZA-Programmdirektor Armin Falk den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Mit dieser Entscheidung unterstreicht die DFG den großen Stellenwert dieser Teildisziplin der Arbeitsökonomie, die am IZA in einem eigenständigen, von Falk geleiteten Forschungsbereich organisiert ist. "Das IZA gratuliert Armin Falk herzlich zu dieser großen Ehre, die ihn zu weiteren Spitzenleistungen führen wird. Er hat einen kaum hoch genug einzuschätzenden Anteil daran, dass wir heute aus den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie wichtige Rückschlüsse für die Gestaltung von Arbeitsmarktpolitik und betrieblicher Personalplanung ableiten können", so IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann.
Armin Falk ist ordentlicher Professor an der Universität Bonn und leitet dort das von Nobelpreisträger Reinhard Selten gegründete Labor für Experimentelle Wirtschaftsforschung. Gleichzeitig ist er dem IZA, dessen Forschungsdirektor er von 2003 bis 2007 war, als Koordinator des Forschungsschwerpunkts Verhaltens- und Personalökonomie eng verbunden.
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Im Rahmen der Aktivitäten zu seinem 10-jährigen Bestehen richtete das IZA vom 27.-28. November 2008 ein hochrangig besetztes "Employment Seminar" in Brüssel aus. Mit dieser Initiative will das IZA nicht nur seine Kontakte zu europäischen Partnerinstitutionen intensivieren, sondern auch den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und politischer Praxis auf EU-Ebene fördern. Organisiert wurde die Veranstaltung von IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann und dem Stellvertretenden IZA-Direktor für Arbeitsmarktpolitik, Werner Eichhorst, mit finanzieller Unterstützung durch die Fritz-Thyssen-Stiftung. Vor dem Hintergrund der Lissabon-Strategie diskutierten rund vierzig renommierte Experten aus Wissenschaft, Politik, EU-Institutionen und internationalen Organisationen die Auswirkungen aktueller Arbeitsmarktentwicklungen auf Beschäftigung und soziale Ungleichheit.
Lesen Sie dazu: Bericht, Programm und Fotogalerie
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Mit einer Reihe hochkarätiger Veranstaltungen feierte das IZA am 30. November und 1. Dezember 2008 sein 10-jähriges Bestehen auf dem Petersberg bei Bonn. Den Auftakt bildete eine Wissenschaftskonferenz mit renommierten Experten zu aktuellen Fragen der Arbeitsökonomie. Am zweiten Tag schloss sich unter anderem eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zur Rolle des Ökonomen in der Politikberatung an. Zur Festveranstaltung am Abend des 1. Dezembers, in deren Rahmen auch der diesjährige IZA Prize in Labor Economics verliehen wurde, hatte das IZA zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft geladen.
Weitere Informationen:
- [IZA-Pressemitteilung vom 01.12.2008]
- [Jubiläums-Sonderseiten]
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Anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums zeigt das IZA erneut Flagge in der Arbeitsmarktpolitik und legt ein umfassendes Reformprogramm vor. Unter dem Titel "Vollbeschäftigung ist keine Utopie" enthält das Papier eine Fülle von Handlungsempfehlungen für die künftige Arbeitsmarktpolitik und will als Richtschnur im beginnenden Bundestagswahlkampf dienen. Thematische Schwerpunkte des IZA-Arbeitsmarktprogramms sind unter anderem die Schaffung von Erwerbsanreizen durch Workfare, eine systematische Neuordnung der Sozialversicherung, überfällige Reformen im Bildungssektor und eine ökonomisch effiziente Zuwanderungspolitik. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise plädiert das IZA für einen klaren Reformkurs in der Arbeitsmarktpolitik. "Das IZA-Arbeitsmarktprogramm sollte Pflichtlektüre der Wahlprogramm-Strategen aller Parteien sein", so IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann.
[IZA-Arbeitsmarktprogramm zum Download]
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Im Rahmen der 10-Jahresfeier des Instituts zur Zukunft der Arbeit wandten sich auf Initiative von IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann führende Ökonomen in einem eindringlichen Appell an die Politik und riefen diese zum Kurshalten in der Arbeitsmarktpolitik auf. Gerade im Zeichen der aktuellen Finanzmarktkrise sei es Aufgabe der Politik, die nachweislichen Reformerfolge der jüngeren Vergangenheit nicht aufs Spiel zu setzen.
"Es war auch und vor allem der klare Reformkurs der letzten Jahre, der dafür gesorgt hat, dass die Krise Deutschland jetzt nicht voll treffen wird. Deshalb wäre es fatal, wenn dieser Kurs jetzt geändert werden würde", so Zimmermann.
Zu den weiteren Unterzeichnern der "Petersberger Erklärung" gehören Hilmar Schneider, IZA-Direktor für Arbeitsmarktpolitik, sowie die Wirtschaftsprofessoren Michael C. Burda (Humboldt-Universität zu Berlin), Kai A. Konrad (Wissenschaftszentrum Berlin und FU Berlin), Friedrich Schneider (Universität Linz), Jürgen von Hagen (Universität Bonn) und Gert G. Wagner (DIW Berlin, TU Berlin, Universität Erfurt).
[Petersberger Erklärung zum Download]
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| S. J. Nickell | K. F. Zimmermann | R. Layard |
Im Rahmen seiner 10-Jahres-Feier verlieh das IZA den diesjährigen Preis für Arbeitsökonomie am 1. Dezember auf dem Petersberg bei Bonn an die britischen Wirtschaftswissenschaftler Richard Layard und Stephen J. Nickell. Mit der Auszeichnung würdigt das IZA ihre herausragenden Leistungen bei der Analyse der Arbeitslosigkeit in Europa. Den Untersuchungen der Preisträger zufolge führt beispielsweise ein großzügiges Niveau sozialstaatlicher Transferleistungen nicht zu mehr Arbeitslosigkeit, wenn die Arbeitsvermittlung zugleich strikt dem Grundsatz des Förderns und Forderns folgt. Mit ihren Studien zu dieser Thematik haben Layard und Nickell die Arbeitsmarktreformen der jüngeren Vergangenheit maßgeblich beeinflusst. Lord Richard Layard ist emeritierter Professor der London School of Economics und Mitglied des britischen Oberhauses. Stephen Nickell leitet das Nuffield College an der Universität Oxford und war langjähriges Mitglied des finanzpolitischen Beirates der Bank of England. Gastredner der Preisverleihung war unter anderem der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. Die Laudatio auf die Preisträger hielt Harvard-Ökonom Richard Freeman (IZA-Preisträger 2007). Überreicht wurde der Preis von IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann
Lesen Sie dazu:
- IZA-Pressemitteilung vom 30.10.2008
- Preisbegründung im Volltext
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Neue Research Fellows und Affiliates der letzten drei Monate |
| What's New
| Bachan, Ray |
Basu, Arnab K. |
Brown, Sarah |
Dahl, Gordon B. |
| Dearden, Lorraine |
DeLeire, Thomas |
Dorn, David |
Feng, Shuaizhang |
| Haan, Peter |
Henderson, Daniel J. |
Jacobi, Liana |
Jordahl, Henrik |
| Kube, Sebastian |
Persyn, Damiaan |
Shah, Manisha |
Siow, Aloysius |
| Tiongson, Erwin R. |
Verho, Jouko |
Zeng, Xiangquan |
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Aktuelle Veranstaltungen |
IZA Research Seminars
Bonn Economics Research Seminar
- No seminars scheduled for the upcoming weeks -
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Ablaufende Anmelde- und Einsendefristen für internationale Konferenzen |
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Aktuelle Discussion Papers |
What's New
Die folgenden neuen Discussion Papers sind bereits als PDF-Datei verfügbar: (monatliche Top 10 Downloads)
| No. |
Author(s) |
Title |
| 3905 |
Werner Eichhorst
Regina Konle-Seidl
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Contingent Convergence: A Comparative Analysis of Activation Policies |
| 3904 |
Juan Baron
Deborah Cobb-Clark
Nisvan Erkal
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Cultural Transmission of Work-Welfare Attitudes and the Intergenerational Correlation in Welfare Receipt |
| 3903 |
Nejat Anbarci
Jungmin Lee
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Speed Discounting and Racial Disparities: Evidence from Speeding Tickets in Boston |
| 3902 |
Johannes Becker
Andreas Peichl
Johannes Rincke
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Politicians' Outside Earnings and Political Competition |
| 3901 |
Ernst Fehr
Lorenz Goette
Christian Zehnder
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A Behavioral Account of the Labor Market: The Role of Fairness Concerns |
| 3900 |
Marco Caliendo
Arne Uhlendorff
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Self-Employment Dynamics, State Dependence and Cross-Mobility Patterns |
| 3899 |
Christopher A. Parsons
Johan Sulaeman
Michael C. Yates
Daniel S. Hamermesh
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Strike Three: Umpires' Demand for Discrimination |
| 3898 |
Ana Rute Cardoso
Paulo Guimaraes
Klaus F. Zimmermann
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Comparing the Early Research Performance of PhD Graduates in Labor Economics in Europe and the USA |
| 3897 |
Randall K. Q. Akee
Mutlu Yuksel
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A Note on Measures of Human Capital for Immigrants: Examining the American Community Survey and New Immigrant Survey |
| 3896 |
Timothy Halliday
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Mismeasured Household Size and Its Implications for the Identification of Economies of Scale |
| 3895 |
Ernst Fehr
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On the Economics and Biology of Trust |
| 3894 |
Christopher J. Boyce
Andrew J. Oswald
|
Do People Become Healthier after Being Promoted? |
| 3893 |
Alexander K. Koch
Julia Nafziger
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Self-Regulation through Goal Setting |
| 3892 |
Pierre-André Chiappori
Murat Iyigun
Yoram Weiss
|
An Assignment Model with Divorce and Remarriage |
| 3891 |
Marco Francesconi
Helmut Rainer
Wilbert van der Klaauw
|
Unintended Consequences of Welfare Reform: The Case of Divorced Parents |
| 3890 |
Martin Kahanec
Klaus F. Zimmermann
|
Migration and Globalization: Challenges and Perspectives for the Research Infrastructure |
| 3889 |
Ernst Fehr
Oliver Hart
Christian Zehnder
|
Contracts as Reference Points: Experimental Evidence |
| 3888 |
David Neumark
Brandon Wall
Junfu Zhang
|
Do Small Businesses Create More Jobs? New Evidence for the United States from the National Establishment Time Series |
| 3887 |
Elena Meschi
Erol Taymaz
Marco Vivarelli
|
Trade Openness and the Demand for Skills: Evidence from Turkish Microdata |
| 3886 |
Nauro F. Campos
Aurelijus Dabušinskas
|
So Many Rocket Scientists, So Few Marketing Clerks: Estimating the Effects of Economic Reform on Occupational Mobility in Estonia |
[complete list] |
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